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Weiterbildungen für Elektroingenieur/-in

Du arbeitest als Elektroingenieur/-in und fragst dich, wie es weitergehen kann? 6 Weiterbildungen bieten sich an: 3 Zertifikatskurse und 3 Studiengänge. Der günstigste Einstieg beginnt bei etwa 1.500 € („Master Elektrotechnik (M.Sc.)“). Als Gehaltsorientierung sind rund 52.000 € zum Einstieg und bis zu 98.000 € pro Jahr für die erfassten möglichen Zielrollen hinterlegt.

Zu jeder Option findest du Dauer, Kosten, mögliche Förderung, Voraussetzungen und Gehaltsaussichten.

💶 Einstiegsorientierung ca. 52.000 €/Jahr
📈 mögliche Zielrollen bis 98.000 €/Jahr
🎓 6 Weiterbildungen
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💶 Gehaltsorientierung für Elektroingenieur/-in

StufeJahreswert
Einstieg (ohne Weiterbildung)ca. 52.000 €
1 Master Elektrotechnik (M.Sc.)
Gehaltsorientierung
60.000 – 78.000 €
2 Projektmanagement-Zertifikat (PMP / IPMA)
Gehaltsorientierung
62.000 – 82.000 €
3 MBA / Technische Betriebswirtschaft
Gehaltsorientierung
72.000 – 98.000 €
Höchster Orientierungswert angestellter Zielrollenbis 98.000 €

Angestelltengehälter und selbstständige Einkünfte sind nicht direkt vergleichbar. Die Werte für Selbstständigkeit sind weder Umsatz- noch Gewinnprognosen und können wegen Auslastung, Kosten, Rechtsform und Anlaufphase deutlich unter- oder oberhalb der Spanne liegen. Dafür ist ein eigener Business- und Liquiditätsplan nötig.

📈 Möglicher Gehalts-Weg

  1. Master Elektrotechnik (M.Sc.)
  2. Projektmanagement-Zertifikat (PMP / IPMA)
  3. MBA / Technische Betriebswirtschaft

Alle Weiterbildungen im Detail

Master Elektrotechnik (M.Sc.)Studium

⏱️ 2 Jahre💶 an staatl. Hochschulen oft gebührenfrei🎓 DQR-Niveau 7🎓 Finanzierung individuell prüfen (z. B. BAföG, Stipendium, Arbeitgeber)📈 Zielrollen: 60.000 – 78.000 €/Jahr

Voraussetzung: Bachelor

Ein aufbauendes Master-Studium, in dem du ein Fachgebiet vertiefst (z. B. Energietechnik, Automatisierung, Nachrichtentechnik). Es ist die Basis für Spezialisten- und Führungsrollen und an staatlichen Hochschulen meist gebührenfrei. Dauer rund 2 Jahre.

MBA / Technische BetriebswirtschaftStudium

⏱️ berufsbegleitend💶 ca. 15.000–35.000 €🎓 Finanzierung individuell prüfen (z. B. BAföG, Stipendium, Arbeitgeber)📈 Zielrollen: 72.000 – 98.000 €/Jahr

Voraussetzung: Studium + Berufserfahrung

Eine Management-Weiterbildung, die technisches Wissen mit Betriebswirtschaft und Führung verbindet. Ideal für Ingenieure, die in die Leitung von Teams, Projekten oder Unternehmensbereichen wollen. Berufsbegleitend, meist privat oder vom Arbeitgeber finanziert.

Promotion (Dr.-Ing.)Studium

⏱️ 3–5 Jahre💶 meist als bezahlte Stelle🎓 Finanzierung individuell prüfen (z. B. BAföG, Stipendium, Arbeitgeber)📈 Zielrollen: 68.000 – 95.000 €/Jahr

Voraussetzung: sehr guter Master

Die wissenschaftliche Vertiefung mit eigener Forschungsarbeit und Doktortitel (Dr.-Ing.). Sie öffnet Türen in Forschung & Entwicklung, Spitzenpositionen der Industrie und die Wissenschaft. Dauert meist 3–5 Jahre und wird häufig als bezahlte Stelle absolviert.

Projektmanagement-Zertifikat (PMP / IPMA)Zertifikat

⏱️ Wochen bis Monate💶 ca. 2.000–4.000 €🎓 Finanzierung individuell prüfen📈 Zielrollen: 62.000 – 82.000 €/Jahr

Voraussetzung: Berufserfahrung

Anerkannte Zertifizierungen (z. B. PMP oder IPMA), die nachweisen, dass du Projekte professionell planen und leiten kannst. In technischen Berufen ein wichtiger Schritt von der Fachkraft zur Projekt- und Teamleitung – branchenübergreifend gefragt.

Spezialisierung: Embedded Systems / LeistungselektronikZertifikat

⏱️ berufsbegleitend💶 ca. 2.000–5.000 €🎓 Finanzierung individuell prüfen📈 Zielrollen: 62.000 – 82.000 €/Jahr

Voraussetzung: E-Technik-Grundlagen

Vertiefung in besonders gefragte Felder der Elektrotechnik – etwa eingebettete Systeme (Mikrocontroller in Geräten) oder Leistungselektronik (z. B. für E-Mobilität und erneuerbare Energien). Spezialisten sind hier stark gesucht.

Funktionale Sicherheit (z. B. ISO 26262)Zertifikat

⏱️ Wochen💶 ca. 1.500–3.500 €🎓 Finanzierung individuell prüfen📈 Zielrollen: 65.000 – 85.000 €/Jahr

Voraussetzung: Ingenieur-Erfahrung

Eine Qualifikation für die Entwicklung sicherheitskritischer Systeme nach Normen wie ISO 26262 (Automotive) oder IEC 61508. Da Fehler hier lebensgefährlich sein können, sind solche Experten gefragt und gut bezahlt – etwa in Auto-, Medizin- und Industrietechnik.

Häufige Fragen

Was kostet eine Weiterbildung als Elektroingenieur/-in?

Die Kosten hängen von der Weiterbildung ab und liegen ungefähr zwischen 3.500 € und 35.000 €. Je nach Weiterbildung und persönlicher Situation können Förderprogramme infrage kommen. Eine Förderung muss vor Beginn individuell geprüft und bewilligt werden.

Welche Förderung gibt es für Weiterbildungen als Elektroingenieur/-in?

Für bestimmte anerkannte Aufstiegsfortbildungen kann Aufstiegs-BAföG infrage kommen. Ein Bildungsgutschein ist nur nach individueller Prüfung möglich; auch Maßnahme und Anbieter müssen zugelassen sein. Für ein Studium können je nach Situation BAföG, Stipendien oder ein Arbeitgeberzuschuss infrage kommen. Die Hinweise sind keine Bewilligungszusage.

Wie viel verdient man als Elektroingenieur/-in – und mit Weiterbildung?

Das Einstiegsgehalt wird hier mit ungefähr 52.000 € brutto im Jahr eingeordnet. Für die erfassten möglichen Zielrollen reicht die Orientierung bis etwa 98.000 € pro Jahr. Region, Erfahrung, Branche, Tarifbindung und Verantwortung können das tatsächliche Gehalt stark verändern.

Welche Weiterbildung passt zu Elektroingenieur/-in?

Ein typischer Aufstiegsweg führt über: Master Elektrotechnik (M.Sc.) → Projektmanagement-Zertifikat (PMP / IPMA) → MBA / Technische Betriebswirtschaft.

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Verwandte Berufe

Berufe mit ähnlichen Weiterbildungsmöglichkeiten:

Datenbasis: Abschlüsse und Berufswege: BIBB, BERUFENET und zuständige Kammern. Förderung: offizielle Informationen zum Aufstiegs-BAföG und der Bundesagentur für Arbeit. Gehalt: gerundete Orientierungswerte aus amtlicher Entgeltstatistik und öffentlich zugänglichen Gehaltsangaben. Dauer und Kosten: typische Angebotsspannen. DQR-Angaben bezeichnen das Kompetenzniveau, nicht die Gleichartigkeit eines akademischen Abschlusses. Stand: Juli 2026. Keine Förderzusage, Gehaltsgarantie oder Rechtsberatung.