Weiterbildungen für Systemelektroniker/-in (Bestandsabschluss; Ausbildung aufgehoben)
Du arbeitest als Systemelektroniker/-in (Bestandsabschluss; Ausbildung aufgehoben) und fragst dich, wie es weitergehen kann? 7 Weiterbildungen bieten sich an: 3 Aufstiegsfortbildungen, 3 Zertifikatskurse und 1 Studiengang. Der günstigste Einstieg beginnt bei etwa 500 € („Ausbilder-Eignung (AEVO)“). Als Gehaltsorientierung sind rund 31.000 € zum Einstieg und bis zu 62.000 € pro Jahr für die erfassten möglichen Zielrollen hinterlegt.
Zu jeder Option findest du Dauer, Kosten, mögliche Förderung, Voraussetzungen und Gehaltsaussichten.
Angestelltengehälter und selbstständige Einkünfte sind nicht direkt vergleichbar. Die Werte für Selbstständigkeit sind weder Umsatz- noch Gewinnprognosen und können wegen Auslastung, Kosten, Rechtsform und Anlaufphase deutlich unter- oder oberhalb der Spanne liegen. Dafür ist ein eigener Business- und Liquiditätsplan nötig.
Voraussetzung: Zulassung nach § 3 ElekMeistPrV; abhängig von Vorbildung und Prüfungsteil einschlägiger Abschluss oder Berufspraxis, Ausnahmeregelung möglich
Führungsqualifikation für die Leitung von Elektro- und Automatisierungsteams in Industriebetrieben. Du erwirbst technisches Fachwissen sowie Führungs- und Ausbildungskompetenz. So kommst du an Schichtleitungs- und Abteilungsleitungspositionen heran.
Techniker/-in ElektrotechnikAufstiegsfortbildung
⏱️ 2 Jahre Vollzeit oder 4 Jahre berufsbegleitend💶 ca. 5.000–9.000 €🎓 Aufstiegs-BAföG möglicherweise anwendbar; Förderfähigkeit prüfen📈 Zielrollen: 42.000 – 52.000 €/Jahr
Voraussetzung: Berufsausbildung im Elektrobereich
Fachschulqualifikation für Planung, Entwicklung und technische Leitung elektrotechnischer Anlagen. Angesprochen sind Elektrofachkräfte, die stärker planerisch statt ausführend arbeiten möchten. Ob Vollzeit oder berufsbegleitend, das bleibt dir überlassen.
Voraussetzung: (Fach-)Abitur oder beruflich qualifiziert
Ingenieurstudium mit Vertiefung in Automatisierung, Energietechnik oder Elektronik, oft auch dual studierbar. Voraussetzung ist eine technische Ausbildung oder die Hochschulreife. Öffnet den Zugang zu Entwicklungs- und Ingenieurpositionen.
Spezialisierung auf speicherprogrammierbare Steuerungen und vernetzte, digitalisierte Produktionsanlagen. Sehr gefragt in modernen Industriebetrieben mit zunehmender Automatisierung. Verbessert die Chancen auf technisch anspruchsvollere und besser bezahlte Aufgaben.
Qualifikation für den sicheren Umgang mit Hochvoltanlagen in Industrie- und Energietechnik. Angesichts wachsender Elektrifizierung industrieller Prozesse zunehmend gefragt. Lässt sich schnell erwerben und direkt anwenden.
Voraussetzung: Für die Prüfung meist keine formale Zulassung; für die Ausbildertätigkeit zusätzliche persönliche und fachliche Eignung erforderlich
Mit der Ausbildereignungsprüfung (AdA, „Schein nach AEVO“) weist du berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse nach. Für die tatsächliche Ausbildertätigkeit müssen zusätzlich die persönliche und fachliche Eignung sowie die Eignung der Ausbildungsstätte vorliegen. Der Lehrgang ist kurz und in vielen Branchen ein klarer Pluspunkt.
Voraussetzung: Abgeschlossene Meister- oder Fachwirt-Qualifikation
Höchste kaufmännische IHK-Fortbildungsstufe, die auf einem Meister- oder Fachwirt-Abschluss aufbaut. Der Lehrgang vermittelt Managementwissen in Unternehmensführung, Finanzen und Personal. Qualifiziert für Positionen in der Geschäftsführung oder als Bereichsleitung.
Häufige Fragen
Was kostet eine Weiterbildung als Systemelektroniker/-in (Bestandsabschluss; Ausbildung aufgehoben)?
Die Kosten hängen von der Weiterbildung ab und liegen ungefähr zwischen 700 € und 14.000 €. Je nach Weiterbildung und persönlicher Situation können Förderprogramme infrage kommen. Eine Förderung muss vor Beginn individuell geprüft und bewilligt werden.
Welche Förderung gibt es für Weiterbildungen als Systemelektroniker/-in (Bestandsabschluss; Ausbildung aufgehoben)?
Für bestimmte anerkannte Aufstiegsfortbildungen kann Aufstiegs-BAföG infrage kommen. Ein Bildungsgutschein ist nur nach individueller Prüfung möglich; auch Maßnahme und Anbieter müssen zugelassen sein. Für ein Studium können je nach Situation BAföG, Stipendien oder ein Arbeitgeberzuschuss infrage kommen. Die Hinweise sind keine Bewilligungszusage.
Wie viel verdient man als Systemelektroniker/-in (Bestandsabschluss; Ausbildung aufgehoben) – und mit Weiterbildung?
Das Einstiegsgehalt wird hier mit ungefähr 31.000 € brutto im Jahr eingeordnet. Für die erfassten möglichen Zielrollen reicht die Orientierung bis etwa 62.000 € pro Jahr. Region, Erfahrung, Branche, Tarifbindung und Verantwortung können das tatsächliche Gehalt stark verändern.
Welche Weiterbildung passt zu Systemelektroniker/-in (Bestandsabschluss; Ausbildung aufgehoben)?
Ein typischer Aufstiegsweg führt über: Zertifikat SPS-Programmierung / Industrie 4.0 → Geprüfte/r Industriemeister/-in – Fachrichtung Elektrotechnik → Techniker/-in Elektrotechnik.
Datenbasis: Abschlüsse und Berufswege: BIBB, BERUFENET und zuständige Kammern. Förderung: offizielle Informationen zum Aufstiegs-BAföG und der Bundesagentur für Arbeit. Gehalt: gerundete Orientierungswerte aus amtlicher Entgeltstatistik und öffentlich zugänglichen Gehaltsangaben. Dauer und Kosten: typische Angebotsspannen. DQR-Angaben bezeichnen das Kompetenzniveau, nicht die Gleichartigkeit eines akademischen Abschlusses. Stand: Juli 2026. Keine Förderzusage, Gehaltsgarantie oder Rechtsberatung.